PIAGET HGMI und Silver Gaming
Das PIAGET HGMI bildet den Forschungs- und Transferrahmen für Silver Gaming: altersgerechte Game UX, Demenzinteraktion, Game-based Care, Social Silver Gaming und Evaluation.
Warum das HGMI für Silver Gaming relevant ist
Silver Gaming entsteht dort, wo Spielgestaltung, Altersforschung, Pflegepraxis, Technologie und Kreativwirtschaft zusammenkommen. Das PIAGET HGMI bietet für diese Verbindung einen strukturierten Forschungs- und Transferrahmen. Auf silver-gaming.com werden die HGMI-Felder bewusst aus der Perspektive von Silver Gaming dargestellt: als Grundlage für Projekte, Produkte, Kongresse, Publikationen und neue Anwendungen für ältere Menschen und Pflegekontexte.
Roland Weiniger als Gründer des PIAGET HGMI
Mit dem PIAGET HGMI hat Roland Weiniger eine Struktur mitbegründet, die sich der Schnittstelle von Spiel, Mensch, Maschine, Alter und Anwendung widmet. Für Silver Gaming ist dieser Rahmen besonders relevant: Er verbindet Fragen der altersgerechten Interaktion, der spielerischen Aktivierung, der Medienkompetenz, der Pflegepraxis und der Evaluation mit konkreter Produkt- und Formatentwicklung. Sichtbar wird dieser Ansatz in Publikationen, Kongressen, Praxisprojekten und einem gewachsenen Netzwerk aus Pflege, Kreativwirtschaft und Forschung.
Publikationen
Gemeinsame Arbeiten mit Prof. Dr. Dr. Karl-Werner Jäger zu Silver Gaming und altersgerechter Benutzerführung.
Zur ForschungKongresse
Silver-Gaming-Kongresse als Transferorte zwischen Forschung, Pflege, Game Design, Kreativwirtschaft und Praxis.
Zu den KongressenProdukte & Praxis
Entwicklung und Erprobung von Silver-Gaming-Formaten wie Lebensbilder, 9 Ehrenzeichen, EduCarpet Silver, Silver Brainbox und weiteren Projekten.
Zu den ProjektenDie sechs Silver-Gaming-Forschungsfelder
Diese Felder zeigen die Silver-Gaming-Perspektive auf das PIAGET HGMI – jeweils aus der Praxis heraus formuliert und mit konkreten Anwendungsfeldern verbunden.
Silver Gaming als Transfer- und Anwendungsdisziplin
Dieses Feld betrachtet Silver Gaming als Brücke zwischen Forschung, Pflegepraxis, Kreativwirtschaft und Spielentwicklung. Im Fokus steht, wie spielerische Konzepte aus Prototypen, Kongressen und Einzelprojekten in nutzbare Formate für Einrichtungen, Fachkräfte, Angehörige und ältere Menschen übertragen werden können.
Spielbasierte Demenzinteraktion und Biografiearbeit
Spiele können im Kontext von Demenz Erinnern, Erzählen, Wiedererkennen und soziale Interaktion unterstützen. Das Forschungsfeld untersucht, wie biografische Inhalte, einfache Spielmechaniken, haptische Elemente, Bilder, Musik, Geschichten und Gruppenformate so gestaltet werden können, dass sie Menschen mit kognitiven Einschränkungen nicht überfordern, sondern an vorhandene Ressourcen anknüpfen.
Altersgerechte Human Game-Machine Interaction
Ältere Nutzerinnen und Nutzer stellen besondere Anforderungen an Bedienung, Lesbarkeit, Fehlerfreundlichkeit, Tempo, Feedback und Einstiegshürden. Dieses Feld verbindet Game UX, Interface Design und altersgerechte Mensch-Maschine-Interaktion. Ziel sind spielerische Systeme, die verständlich, motivierend, barrierearm und respektvoll gestaltet sind.
Game-based Care
Game-based Care beschreibt den Einsatz spielerischer Strukturen in Betreuung, Pflege, Aktivierung und Alltagsbegleitung. Dabei geht es nicht um Spiele als bloße Beschäftigung, sondern um durchdachte Formate, die Motivation, Kommunikation, Bewegung, Konzentration, Selbstwirksamkeit oder Gruppenerleben fördern können.
Social Silver Gaming
Silver Gaming ist besonders stark, wenn Spiele nicht isolieren, sondern Begegnung ermöglichen. Dieses Feld untersucht Spielsettings, in denen ältere Menschen gemeinsam spielen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ehrenamtlichen oder jüngeren Generationen in Kontakt kommen und digitale wie analoge Spielformen als soziale Brücke nutzen.
Silver Gaming Evaluation & Evidence Transfer
Damit Silver Gaming langfristig ernst genommen wird, braucht es nachvollziehbare Kriterien, Beobachtungsraster, Dokumentation und Transferlogiken. Dieses Feld betrachtet, wie Projekte, Produkte und Formate hinsichtlich Nutzerakzeptanz, Verständlichkeit, Aktivierung, Alltagstauglichkeit und möglicher Wirkungen beobachtet, beschrieben und weiterentwickelt werden können.
Verbindung zu Publikationen
Die Forschungsfelder des PIAGET HGMI sind in den Publikationen und wissenschaftlichen Arbeiten sichtbar, die Roland Weiniger gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Karl-Werner Jäger zu Silver Gaming, altersgerechter Mensch-System-Interaktion und spielorientierter Motivation erarbeitet hat.
Publikationen ansehenVerbindung zu den Kongressen
Die Silver-Gaming-Kongresse in Berlin, Ulm und Nürnberg waren Transferorte, an denen Forschungsfelder wie Evaluation, Game-based Care und Social Silver Gaming in Fachdialog und Praxis überführt wurden.
Kongresse ansehenVertiefung beim PIAGET HGMI
Die hier dargestellten Felder zeigen die Silver-Gaming-Perspektive auf das PIAGET HGMI. Die vollständige Partnerdarstellung des Instituts findet sich auf der Webseite der PIAGET Forschungsgemeinschaft.
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